Venedig

Wildnis in der schönsten Stadt der Welt

Ach, Venedig, du Schöne! Uralt bist du, geheimnisvoll und an jeder einzelnen deiner Ecken malerischer als die allermeisten Städte dieser Welt zusammen. Deine ruhmvolle Geschichte ist ein wilder Ritt aus Sagen und historischen Tatsachen, aus Diplomatie und Schlachten, aus Handel und Intrigen, aus Macht und Innovation. So viel Geschichte, eingeritzt in die Mauern der mittelalterlichen Palazzi, niedergeschrieben in die dicken Wälzer der Biblioteca Nazionale Marciana, von Tintoretto gemalt in die Prunksäle des Dogenpalastes, versunken im Schlamm der Lagunen…

Denkt man an Venedig, ist Wildnis sicher das Allerletzte, das einem in den Sinn kommt. Mag diese unfassbare Stadt auch eine der schönsten der Welt sein, so ist sie auch eine, die für Pflanzen und Tiere besonders unwirtlich zu sein scheint. Jeder kennt Venedig zumindest aus den Medien und weiß, dass es sich um ein steinernes Labyrinth aus uralten Häusern, Palästen, Kanälen und Brücken, gelegen in einer weiten Lagune, handelt. Doch nur diejenigen, die selbst dort waren und sich – abseits von Besichtigungstouren, Museen und Konsumrausch – auch auf die Suche nach Natur gemacht haben, haben eine Vorstellung davon, wie artifiziell diese Stadt tatsächlich ist.

Denn Venedig ist eine der künstlichsten Städte, die man sich vorstellen kann. Mit „Künstlichkeit“ meine ich in diesem Zusammenhang nicht die Assoziationen, die den meisten Lesern angesichts dieses Wortes einfallen wird, also z.B. die Verwendung moderner Baumaterialien und dem Einsatz von Kunststoffen, Fahrzeugen und futuristischer IT-Infrastruktur. In diesem Sinne ist Venedig eine geradezu altertümliche Metropole, denn nicht nur sind die allermeisten Gebäude deutlich älter als 300 Jahre und bestehen aus Lehmziegeln, Kalkstein und Marmor, sondern man gibt sich aus touristischen Gründen alle Mühe, die komplette historische Inselstadt so weit als möglich zu konservieren.
Ich verwende den Begriff in seiner klassischen Definition im Fahrwasser des Gegensatzpaares von Natur und Kultur: Künstlichkeit als Ausdruck von Kunstfertigkeit.

Stadt aus Stein

Venedigs Klima ist gemäßigt mit einem mediterranen Einfluss durch die nördliche Adria, in welche die Lagune mündet. Im Durchschnitt ist es ein wenig trockener und wärmer als bei uns. Ursprünglich als byzantinischer Handelsposten erbaut, breitete sich die Ansiedlung schnell auf die über einhundert kleinen Sandbänke und Inseln aus, deren Form und Anordnung die Topographie Venedigs seit Jahrhunderten widerspiegelt. Seit seinem Aufstieg zur unabhängigen Republik im 8. Jahrhundert, und im besonderen Maße während der Periode der Gotik vom 13. bis zum 15. Jahrhundert, wurden diese Inseln komplett überbaut und die fragmentierte Landmasse mit einem einzigartigen System aus Fundamenten, Aufschüttungen und Eichenbohlen gegen die nagende Erosion der Lagunenströmungen gesichert.
(Kleiner Einschub, um eine alte Halbwahrheit zu korrigieren: Venedig wurde keineswegs NUR auf Pfählen gebaut; und schon gar nicht steht die Stadt auf Stelzen, durch die man hindurch tauchen könnte. Wer mehr zu den angewandten Tiefbautechniken erfahren möchte, dem sei das spannende Paper Venice Substructure Complex von Prof. John Roloff ans Herz gelegt!) Jedenfalls: Aus Eilanden wurden Stadtviertel, aus dem ehemaligen Flussbett der Brenta wurde der Canale Grande und aus den vielen kleinen Prielen zwischen den Untiefen wurden die vielen Kanäle, die das heutige Kanalnetz Venedigs bilden. Diese Kanäle sind komplett vermauert, ebenso wie nahezu alle Straßen und Plätze auf das sorgfältigste gepflastert sind. Venedig ist eine Stadt aus Stein und hat einen unterdurchschnittlichen Anteil an Grünflächen, relativ zur Gesamtfläche betrachtet. Es gibt ein paar öffentliche Parks, doch sind diese vergleichsweise klein und, typisch für mediterrane Parks, keine naturnah gestalteten englischen Gärten, sondern sauber abgezirkelte, trockene Rasenflächen mit breiten Kieswegen, vielen Mauern und Skulpturen sowie ein paar Bäumen und niedrigeren Gehölzen. Eine wichtige grüne Ressource sind Venedigs verborgene Gärten. Diese sind fast ausnahmslos in Privatbesitz, somit nicht öffentlich zugänglich und zudem in der Regel hinter meterhohen Mauern versteckt. Meist sieht man von ihnen nur ein paar Zweige und Palmwedel über die Mauerzinnen ragen und den besten Eindruck von ihnen bekommt man, kein Witz, über die Satelitenbildansicht von Google Maps.

Lebensraum Venedig

Der typische Lebensraum von Venedigs Tierwelt: Steinmauern über Steinmauern mit einigen wenigen grünen Oasen, meist in unmittelbarer Nähe der mit Salzwasser gefüllten Kanäle.

Wir begeben uns auf die Suche nach Venedigs Wildnis. Tagsüber beim Spazierengehen in den etwas weniger vollen Randgebieten halten wir Ausschau nach begehbaren Gärten und den wilden Großstadt-Tieren, denen man in den Seitengassen und an den Kanälen begegnet. Nachts rüsten wir uns mit Stirnlampen aus und schauen, was sich so alles in der Dunkelheit hervor wagt.

Tiere, die in Venedig klar kommen wollen, müssen also mit einer grundsätzlich lebensfeindlichen und nur von wenigen grünen Oasen durchbrochenen Umgebung agieren. Diese Umgebung ist de facto eine Ansammlung von Steinwüsten, welche durch Salzwasserflüsse voneinander getrennt sind, durch die zudem permanent Motorboote pflügen. Keine guten Voraussetzungen also.

Ratten, Katzen, Möwen und Tauben – die Offensichtlichen

Und doch ist Venedig nicht nur von Menschen bewohnt. Am leichtesten haben es Tiere, die sich als Kulturfolger an urbanisierte Umgebungen gewöhnt haben. Solche, die sich in zugepflasterter Umgebung wohl fühlen, die Reste menschlicher Nahrungsmittel nicht verschmähen und die außerdem von den vielen Dächern, Simsen, Nischen und Verstecken profitieren, welche Venedigs Palazzi zu bieten haben.

Ein bisschen gegen den Titel dieses Artikels wirkend, soll es in diesem Abschnitt also erst einmal um die NICHT so heimliche Tierwelt Venedigs gehen.

Am bekanntesten ist La Serenissima („Die Durchlauchtigste“) für ihre Tauben. Früher lebten diese zu Hunderttausenden in der Stadt und bedeckten den Markusplatz in regelrechten Wolken; die Fotos von komplett mit Tauben bedeckten menschlichen Futterspendern vor der Basilica di San Marco sind immer noch ikonografisch. Die venezianischen Tauben genossen seit jeher Respekt, wenn nicht gar eine gewisse Verehrung und dies wird, wie fast alles in Venezia, auf eine Legende zurückgeführt, hinter der ein historisches Körnchen der Wahrheit steckt: Jenes Korn besteht aus dem gelungenen Joint-Venture des Dogen und Enrico Dandolo und einem Kreuzfahrerheer, die sich im Jahre 1204  gegen die Stadt Konstantinopel verbündeten und diese tatsächlich erobern konnten. Die Nachricht des Sieges soll Dandolo den daheim gebliebenen Venizianern per Brieftaubenpost mitgeteilt haben. Die Taube, zuvor bereits christliches Symbol für den „heiligen Geist“, wurde nun auch national aufgeladen und als Metapher für die Freiheit der venezianischen Republik von den Fesseln fremder Großmächte verehrt. Fortan ließen die Dogen an Palmsonntagen während pompöser Prozessionen große Taubenschwärme frei und bis ins Jahr 1912 sind behördlich organisierte Taubenfütterungen belegt. Noch bis in unser Jahrhundert hinein konnte man als Tourist von lizensierten Verkäufern Taubenfutter erwerben und mit vollen Händen verteilen.
Damit ist inzwischen Schluss: Denkmalschützer hassen Tauben, und das hat in einer Stadt, die quasi nur aus Denkmälern besteht und inzwischen vollständig vom Tourismus lebt, den fast 800 Jahre alten Pakt zwischen Federvieh und Mensch zunichte gemacht. Bürgermeister und Magistrat erklärten den als „Ratten der Lüfte“ verschmähten Tieren den Krieg und die Tiere wurden über viele Jahre vergiftet, bejagt und durch Fütterungsverbote ausgehungert. Letztere gingen sogar so weit, dass Hochzeitsgesellschaften beim Heiraten das traditionelle Reiskörnerwerfen untersagt wurde. Die Maßnahmen scheinen erfolgreich gewesen zu sein, denn während unseres Besuches kam uns die Taubenpopulation doch recht überschaubar und nicht nennenswert größer in den meisten deutschen Städten vor.
Aufgefallen ist uns eine deutlich geringere Kopfbefiederung, die die Köpfchen der venezianischen Tauben seltsam klein aussehen lässt, eine Eigenschaft, welche sie (man verzeihe mir diese Unfairness) nicht gerade intelligenter wirken lässt. Und ziemlich distanzlos sind sie noch dazu, die hiesigen Täubchen: Auf der Suche nach Pizza und Biscotti fegen sie wie Sturzbomber durch offene Restaurantfenster, um dann drinnen hungrig zwischen den Stuhl- und Menschenbeinen herum zu wackeln. Obacht: Tiere füttern wird heutzutage in Venedig mit Bußgeldern von bis zu 500,– € belegt!

Die Mittelmeermöwe Larus michahellis darf als die häufigste Möve in der venzianischen Lagune gelten. Für den Laien sieht sie der Silbermöwe Laridae argentatus und der Dreizehenmöwe Rissa tridactyla zum Verwechseln ähnlich. Für die Mittelmeermöwe sprechen die leuchtend gelben Füße und natürlich der Ort der Sichtung.
Spannend bei dieser Art ist der deutlich erkennbare rote Fleck an der Spitze des Unterschnabels. Er erfüllt zweierlei Funktionen: Einerseits dient er den Küken der Tiere als Schlüsselreiz und regt diese zum Futterbetteln an. Andererseits ist er ein sexuelles Signal und spielt bei der Partnerfindung eine wichtige Rolle. Die Karotin-Farbstoffe, die angereichert werden müssen, um diesen roten Fleck zu erzeugen, spielen beim Immunsystem der Tiere eine wichtige Rolle. Ein ausgeprägter Fleck signalisiert somit potenziellen Partnern ein besonders gesundes Tier mit guten Zukunftschancen! Auch während des gemeinsamen Aufziehens der Küken spielt der Fleck eine Rolle: Spanische Wissenschaftler haben in einer Studie (Morales u. a. Proc. R. Soc. B 10.1098/rspb.2008.9 herausgefunden, dass ein besonders ausgeprägter Schnabelfleck den Partner zu besonders intensiver Brutpflege anstachelt.
Die Möwen Venedigs gelten als mindestens so doll-dreist wie die Tauben und sollen arme Touristen dem Hörensagen nach Hitchcock-like verfolgen, wenn diese so dumm sind, tagsüber mit einer Wurstsemmel am Kanal entlang zu flanieren. Wir können diese Berichte nicht bestätigen: Zwar haben die Tiere eine sehr geringe Fluchtdistanz, aber uns gegenüber waren sie sehr friedlich. Vielleicht waren sie ja einfach satt.

Dass eine Stadt, die fast vollständig aus alten Häusern (und davon gefühlte 110% Restaurants) besteht, Ratten beheimatet, verwundert nun wirklich niemanden. Wir haben bei Dunkelheit mehrfach welche gesehen und sie wirken wohlgenährt, wenn auch ein wenig paranoid… was an den vielen Katzen liegen könnte.

Katzen hat es in Venedig eine Menge. Viele scheinen Freigänger zu sein und sie werden hingebungsvoll verhätschelt und geliebt. Wer jetzt gerade in Venedig ist und SOFORT eine Katze streicheln möchte, kann z.B. einen Buchladen namens „Libreria Acqua Alta“ besuchen, der nicht nur durch eine Büchertreppe, einer aufgebockten Gondel voll alter Wälzer und einer gigantische Auswahl an für Touristen unlesbaren Antiquitäten (weil: auf italienisch) glänzt, sondern auch die Heimat diverser sehr verwöhnter Lesekatzen ist. Wem das zu wenig Cat-Content ist, der begebe sich zum Krankenhaus Scoula Grande di San Marco und erfreue sich in den Innenhöfen an der Tatsache, dass es auf den dortigen Grünflächen mehr Katzen als Bäume gibt.

Schönheit mit Warzen: die Wechselkröte

Kommen wir nun zu einem Tier, das nicht leicht zu entdecken ist, da es sich zum Einen nur des Nachts aus der Deckung wagt und zum Anderen eigentlich (zumindest zur Fortpflanzung) auf offene Süßwasservorkommen angewiesen ist, die selbst wir in Venedig so gut wie nie gefunden haben. Es geht um Bufo viridis, die Wechselkröte.
Die Art ist nicht einheitlich, sondern es handelt sich um einen Komplex aus mehreren Arten, die sich allesamt sehr ähneln, aber wohl unterschiedlichen Evolutionslinien angehören. Die Einteilung ist, wie so oft, wenn von einem „Komplex“ gesprochen wird, umstritten und die Taxonomen sind sich uneins.
Wir stolpern über die Wechselkröte völlig unerwartet (was wohl für beide Seiten gilt) im Parco Villa Groggio, einem öffentlichen Park ganz im Norden der Stadt. Wie so oft sind wir nach angebrochener Dunkelheit noch einmal mit unseren Stirnlampen unterwegs und betreten den Park, ähm, quasi ordnungswidrig, denn eigentlich sind Venedigs Parks nachts geschlossen… in diesem Fall hat wohl bloß das Geld für die Türkette gefehlt. Eine lässliche Sünde, denn wir sind ja nicht zum Partymachen hier, stören niemanden und machen auch nichts kaputt. Jedenfalls raschelt es plötzlich neben mir im trockenen Gras und tatsächlich hüpft dort, mitten in der Stadt, dieses hübsche Tier umher. Die Wechselkröte ist mein Lieblingsfroschlurch (ich bin der festen Überzeugung, jeder halbwegs vollständige Mensch sollte auf Anfrage einen Lieblingsfroschlurch nennen können!), was an ihren ruhigen, unaufgeregten Wesen und der außerordentlich hübschen und kontrastreichen Färbung liegt.

Portrait „unserer“ Wechselkröte. In Deutschland gehört die Art zu den eher seltenen Froschlurchen. Insbesondere im Osten gibt es einige größere Vorkommen.

Und wenn ein Lurch in Venedig überleben kann, dann ist es die Wechselkröte! Die ist nämlich an das Leben in trockenen Habitaten bestens angepasst… und wer jetzt kurz zusammenzuckt, weil er sich eine Stadt im Meer mit vielen Kanälen nicht „trocken“ vorstellt: Es geht um Süßwasser, und das ist, wie schon angedeutet, in Venedig in der Regel nur in Trinkflaschenform verfügbar. Doch erstens vertragen die Wechselkröte und ihre Eier und Kaulquappen auch brackiges Wasser, genaugenommen einen Salzgehalt von bis zu 10 Promille. Zweitens braucht sie, wie wir später lernen, gar nicht viel Feuchtigkeit zum Leben: Solange sie sich vor direkter Sonnenstrahlung schützen kann, kommt sie im Schatten von Büschen, Steinmauern und Kellertreppen gut ohne Wasser klar und man findet sie oft Kilometerweit entfernt von allen Gewässern. Zum Laichen während der Fortpflanzungsperiode tun es brackige Regentümpel in Mauernischen, länger stehende Pfützen und der halb ausgetrocknete Zierbrunnen.

Fun-Fact für Tiere suchende Taschenlampengänger: Der Ruf der Wechselkröte ähnelt dem der Maulwurfsgrille, es besteht akustische Verwechslungsgefahr. Verwechslungsgefahr besteht außerdem, jetzt allerdings optischerweise, mit der ebenfalls leicht marmorierten Kreuzkröte, mit der sie sich teilweise das Verbreitungsgebiet teilt.

Überraschung an der Mauer: der italienische Skorpion

Diese Sichtung beweist uns einmal mehr, wie unplanbar Tiersichtungen sein können, im Frustrierenden, wie im Erfreulichen: Hatten wir erst 2017 zwei Wochen lang die kroatische Küste abgeklappert und überall erfolglos nach Skorpionen gesucht, stolpern wir ausgerechnet im überfüllten Venedig gleich beim allerersten Lampengehen über einen solchen. Weird! Wir finden ihn nur ein paar Meter von unserer Unterkunft entfernt auf Kniehöhe an einer Hauswand. Ob es sich hier um ein verschlepptes Einzeltier handelt oder es tatsächlich in Venedig eine feste Population gibt, können wir als interessierte Laien nicht sagen. Diese tolle Arbeit von Maro Colombo jedenfalls erwähnt mindestens einen Nachweis. Der Bericht lässt mich übrigens meine spontane Erstbestimmung (Euscorpius italicus) nach Euscorpius tergestinus korrigieren. Die etwas geringere Größe, der hellere Braunton und die großen Pedipalpen sprechen, neben dem ungewöhnlichen Fundort Venedig, jebenfalls dafür. E. tergestinus scheint keinen deutschen Trivialnamen zu besitzen, also bleiben wir, die Taxonomen wird es freuen, beim Schlausprech.

„Sind europäische Skorpione nicht gefährlich?“
Das ist normalerweise die allererste Frage, mit der ich konfrontiert werde, sobald ich von einer Skorpionsichtung berichte. Zuerst einmal muss klar gestellt werden, dass alle echten Skorpione der Ordnung Scorpiones einen Injektionsstachel nebst Giftblase besitzen und sie dieses Instrumentarium bei direkter Bedrohung auch gegen den Menschen wenden können.
Europäische Skorpione sind jedoch, verglichen mit einigen ihrer tropischen Verwandten verglichen, eher harmlose Gesellen: Ihr Stich ist nicht sehr potent und wird in der Fachliteratur in seiner Wirkung mit Wespen- und Bienenstichen verglichen. Der auch als medizinischer Berater in Sachen Tiergiften tätige Entomologe Moreno Dutto spricht in seinem Fallbericht über drei dokumentierte Skorpionstiche durch die Gattung Euscorpius in Norditalien von lokalen Hautreizungen und leichten Schmerzen an der Einstichstelle, ohne dass systemische Symptome an den gestochenen Leuten festgestellt werden konnten. Die lokalen Symptome waren nach 15–45 Minuten fast vollständig verschwunden, eine Behandlung der Symptome war nicht erforderlich. Dennoch macht es Sinn, die Einstichstelle zu desinfizieren, um einer bakteriellen Infektion vorzubeugen. Außerdem sollte die Tetanus-Impfung (wie alle relevanten Impfungen) stets aktuell gehalten werden und ist sowieso immer im Falle einer Verletzung durch Tiere gegebenenfalls sofort aufzufrischen, falls man das vorher versäumt hat.

Die größte Gefahr besteht, genau wie bei Stichen durch Bienen und Wespen, für Allergiker sowie für Babys und alte Menschen. Wer bereits von einer Insektenstich-Allergie weiß, sollte auch mit Arachniden besonders sorgsam und respektvoll umgehen. Bei jungen Exemplaren oder kleineren Arten wie E. tergestinus ist es allerdings fraglich, ob das Tier mit seinem Stachel überhaupt die menschliche Haut penetrieren kann. Dazu kommt, dass europäische Skorpione nicht besonders angriffslustig sind. Dies liegt Einerseits an ihrer spezialisierten Sinneswahrnehmung (dazu gleich noch mehr): Ein an einer Hauswand sitzender Skorpion nimmt den vorübergehenden Menschen im Zweifelsfall gar nicht oder nur sehr diffus wahr. Nur eine direkte Berührung wird als bedrohlich empfunden. In diesem Fall suchen die Tierchen ihr Heil in der Flucht und verstecken sich so schnell wie möglich. Nur ein in die Ecke getriebener oder festgehaltener Skorpion wird zustechen und sein wertvolles Gift an einen Finger verschwenden.

Es folgen einige gar nicht so triviale Trivia über Skorpione:

Wahrnehmung!

Skorpione sind kleine Sinneswunder. Sie sehen zwar schlecht, nehmen ihre Umwelt aber über den Tast-, Vibrations- und Hörsinn wahr. Ihr Körper ist bedeckt von feinen Becherhaaren, die insbesondere an den Scheren sehr lang und empfindsam sind. Mit ihnen kann das kleine Tier Berührungen, Hindernisse, aber auch Luftzug und Schallwellen wahrnehmen. Die sogenannten Spaltsinnesorgane an den Beinen wiederum fungieren als eine Art vernetzter Seismograf. Mit ihnen fühlt das Tier allerleichteste Erschütterungen, wie sie von einem Beutetier, z.B. einer krabbelnden Grille, erzeugt werden. Es gibt Forscher, die im Rahmen der Bionik-Forschung darüber nachdenken, diese Sinnesorgane nachzubauen und in der Robotik, z.B. in der Abstandssensorik von autonomen Staubsaugern, zu verwenden. Ein weiteres interessantes Sinnesorgan der Skorpione ist das Kammorgan, denn es spielt eine Rolle beim…

Sex!

Skorpione haben ein schräges und für solch ursprüngliche Tiere erstaunlich komplexes Paarungsverhalten. Skorpioneriche legen teils große Strecken auf der Suche nach Skorpioninnen zurück, wobei das Kammorgan auf der Bauchunterseite als chemischer Rezeptor dient. Sie können sich buchstäblich riechen… bzw. ER schnuppert den Boden, auf dem SIE schreitet. Hat das Männchen ein Weibchen entdeckt, beginnt die Werbung, die aus allerlei Gezucke und Gerucke besteht, welches wahrscheinlich durch die Spaltsinnesorgane des Weibchens wahrgenommen wird. Dann ergreift das Männchen mit seinen Scheren die des Weibchens und es beginnt der „Paarungstanz“, bei dem der Herr führt. Mit seinem Kammorgan sucht es eine geeignete Stelle und setzt eine sogenannte Spermatophore auf dem Boden ab. Das ist eine Art pilzförmiges Spermabehältnis zur indirekten Begattung. Das Weibchen wird vom Männchen über die Spermatophore gezogen und nimmt diese freudig in ihren Genitalporus auf. Danach kommt es mitunter zum Kannibalismus, wobei tendenziell eher der Mann als Snack dient.
Soweit klar? Also, wenn ihr euch das nächste Mal für besonders kinky haltet, denkt an die kleinen Skorpione…

Mythologie

Immerhin sind wir hier in Venedig, der Stadt der Erzählungen… also braucht es jetzt noch einen Schuss griechisch-römische Sagenwelt! Also, räusper:
Es war einmal Patheon, Sohn des Sonnengottes Helios. Der war ein echter Heißsporn und überredete seinen Papa, ihm den tiefer gelegten und von getunten Feuerrössern gezogenen Sonnenwagen zu überlassen. Aber wie das so ist mit der cruisenden Jugend: Patheon war Fahranfänger und verlor die Kontrolle über die solare Rennschüssel. Die Rösser kamen dem gar schröcklichen Himmelsskorpion (gemeint ist das Sternbild) zu nahe, sahen den erhobenen Stachel und gingen in wilder Feuerrosspanik durch. Der Sonnenwagen jagte alsbald unkontrolliert und unter Gefährdung der Verkehrssicherheit über das Firmament, was dem Ordnungssinn von Gottvater Zeus, anscheinend auch zugleich als Autobahnpolizei tätig, ziemlich zuwider lief. Zeus, bekanntermaßen mit einer kurzen Zündschnur ausgestattet, schleuderte einen Blitz, worauf der kokelnde Phateon sterbend in den Fluss Eridanus stürzte.

Diese Anekdote beweist ein weiteres Mal, dass Skorpione in den allermeisten Fällen eigentlich überhaupt nichts Schlimmes tun, einfach nur da sind und sich der Rest der Welt völlig unbegründet der Hysterie verschreibt…

Der Mauergecko

Und noch ein Tier an der Mauer, bzw. auf einem Ast, denn wir begegnen dem Mauergecko Tarentola Mauritanica gleich zweimal: Einmal ein großes Tier im gleichen Park, in dem wir auch auf die Kreuzkröte treffen und einmal ein niedliches Geckobaby in der Nähe des Bahnhofs an der Hauswand in einem der vielen engen Seitengässchen. Zuerst verdächtigen wir beide Tiere, ein asiatischer Hausgecko Hemidactylus frenatus zu sein, denn diese Art hat sich als Kulturfolger weltweit verbreitet und ist auch rund um das Mittelmeer überall anzutreffen. Doch die Größe des adulten Tieres und dessen stumpfe Hautstacheln, sowie die lebhaftere Färbung beider Tiere, sind auch für den Laien schnell zu erkennen. In Venedig scheinen also eher Mauer-, als Hausgeckos die Wände zu bevölkern.

T. mauretania ist auf die mediterrane Region beschränkt. Doch aktuelleren Untersuchen zufolge ist auch er inzwischen vom Menschen als invasive Art verschleppt worden: Nachweise gibt es z.B. auch aus Chile, Uruguay und den USA. Das Verbreitungsgebiet schließt neben Italien auch Spanien, Frankreich, Griechenland, Portugal sowie einige nordafrikanische Länder ein. Die „Stacheln“ nennt der Herpetologe übrigens „Tuberkelschuppen“. Sie verlaufen in parallelen Reihen den ganzen Körper und den Schwanz hinunter und verleihen dem Gecko die Optik eines kleinen Krokodils. Allerdings eines, dass dank seiner Haftpolster an den Fußzehen locker jede Wand hinauf und hinunter rennen kann, was den Gecko zum gewandtesten aller vierbeinigen Insektenjäger macht. Der ausgewachsene Mauergecko sitzt leider weiter oben im Baum, doch vom jüngeren Exemplar gelingt uns ein sehr schönes Portrait! Die Passanten, welche sich an uns in der engen Gasse vorbei schieben, wundern sich nicht wenig über das seltsame, leise murmelnde Pärchen in dunkler Kleidung, welches mit gleißenden Stirnlampen, Fotokameras und Handys diesem kleinen Fleck an der Wand so viel Aufmerksamkeit schenken.

Mauergecko Jungtier

Jungtier von Tarentola Mauritanica. Man kann bereits die Charakteristika der ausgewachsenen Tiere, z.B. die Tuberkelschuppen, erahnen.

 

„Mupfeln, überall Mupfeln!“

Venedig war sehr lange verschrien, ein gar nicht so angenehmes Aroma zu verströmen, denn bis vor noch gar nicht so langer Zeit war es üblich, alle Haushaltsabwässer einfach in die Kanäle zu leiten, die damit als offene Kanalisation fungierten. Dies ist heute natürlich nicht mehr so: Ein Teil der Häuser ist an ein gemeinsames Rohrsystem angeschlossen und grundsätzlich werden Abwässer in Reservoirs gesammelt, die regelmäßig von speziellen Booten abgepumpt und dann am Festland entsprechenden Klärwerken zugeführt werden. Das hat die Wasserqualiät in den vergangenen Jahrzehnten zwar massiv verbessert, aber  dennoch landen in der Lagune, insbesondere in Venedig, nach wie vor organische Abfallstoffe im Wasser. Dieses wird dadurch sehr nährstoffreich und vom Phytoplankton (vulgo: Algen) trüb, was wiederum das Wachstum von Muscheln fördert. Denn Muscheln sind Filtrierer: Sie saugen das trübe Wasser ein, filtern die verwertbaren organischen Partikel heraus und drücken das Wasser wieder hinaus.
In den Kanälen der Stadt sieht man sie überall in dicken Teppichen wuchern. Kanalwände, Holzpfähle und Anlegestellen unterhalb der Wasserlinie sind über und über bedeckt mit Austern (Familie Ostreidae) und vor allem Miesmuscheln (Familie Mytilidae).

Muschel- und Seepockenbewuchs am Pfahl eines Gondelpiers

Muscheln sind faszinierende Kreaturen! Die meisten von uns kennen sie nur als Badezimmerschmuck oder glibberigen Pizzabelag. Ein paar von uns haben vielleicht schon selber am Ufer deren Schalen gesammelt. Doch in den Schalen steckt, sofern bewohnt und lebendig, ein empfindsames Wesen mit einem Nervensystem, Augen und der Fähigkeit zur Fortbewegung, insbesondere im nicht sesshaften Larvenstadium. Erwachsene Muscheln bewegen sich allerdings nur sehr ungern fort, lieber befestigen sie sich z.B. mit Byssusfäden an stabilen Untergründen.
Muscheln gelten als eines der vorrangigsten Nahrungsprodukte der venezianischen Lagune. Sie werden in großer Zahl in den umliegenden Zuchtbetrieben der ganzen Lagune erzeugt und landen auf den Tellern der Touristen. Leider hat die filtrierende Lebensweise der Muscheln einen massiven Nachteil: In ihnen reichern sich alle Umweltgifte an, die von dem filtrierten Plankton zuvor aufgenommen wurden – insbesondere Schwermetalle, wie Quecksilber und Blei. Aber auch persistente, organische Verbindungen wie das Dioxin… nicht eben gesund. Nun ist es so, dass die Lagune von Venedig nicht überall gleich stark mit diesen Stoffen belastet ist. Es gibt durchaus Gebiete, an denen das Wasser eine akzeptable Qualität hat und die Muschelzucht für zertifizierte Züchter erlaubt ist. Da sich jedoch mit den Meeresfrüchten gutes Geld verdienen lässt, ist die illegale Muschelfischerei nach wie vor ein Thema. Solche Fischer sammeln ihren Fang nicht nur mit ökologisch zweifelhaften Methoden und zerstören dabei den Wuchsbelag des Meeresbodens, worunter auch viele andere Tiere leiden – sie suchen auch Stellen auf, an denen sie nicht erwischt werden. Und die liegen allzu oft in Lagunengebieten, deren Wasser stark belastet ist. Eigentlich müssen Muscheln behördlicherseits auf ihre Unbedenklichkeit hin geprüft werden. Die illegalen Muscheln werden mit jedoch falschen Papieren verkauft und unter die legalen gemischt. Na dann: Buon appetito!

Kneifzangen unter Gondeln

Es ist immer noch Nacht und wir hocken gemütlich mit einer Flasche Rotwein am Kanal. An den unbenutzten Anlegestellen, die nicht immer aus Holzpieren, sondern oft auch aus Steintreppen bestehen, kann man wunderbar sowohl Beine als auch Seele baumeln lassen und den vorbeifahrenden Gondeln und Motorbooten hinterher schauen. Nach dem zweiten Glas bemerken wir eine träge Bewegung bleich reflektierender Körper direkt vor und unter uns im Wasser. Zuviel Wein? Wir schalten die Stirnlampen ein und schauen nach. Zuerst einmal fällt uns auf, wie zugewuchert die mittelalterliche Wassertreppe zu unseren Füßen ist: Knapp unter der Wasseroberfläche wogt ein richtiger Algenwald in der Strömung, unterbrochen nur von den unvermeidbaren Muscheln. Wichtig für alle Venedig-Reisenden: Solche Treppen sollte man nur vorsichtig betreten, der Belag ist rutschig wie Seife! Und da wuseln sie: Krabben. Grünlich-Hellbraun heben sie sich bleich vom dunkleren Gestrüpp ab. Eine Bestimmung ist nicht schwer, denn diese Krabbe dürfte, zumindest an den Küsten dieser Welt, die häufigste überhaupt sein. Es handelt sich um Carcinus maenas, die gemeine Strandkrabbe. Eine Strandkrabbe ist, das mag etwas hart klingen, die gewöhnlichste Krabbe der Welt. So gut wie jeder, der an felsigen Mittelmeerküsten unterwegs ist, sollte schon mal eine gesehen haben. Sie lebt an den Küsten aller Kontinente (mit Ausnahme der Antarktis), ist immens anpassungsfähig und vermehrungsfreudig, nicht größer als eine Hand und sieht überhaupt zu 100% genau so aus, wie jedes Kind eine Krabbe malen würde, zeichnerisches Talent vorausgesetzt. Sie ist derart 0815, dass sie sogar als Standardtiermodell in der Krabbenforschung verwendet wird: Will man herausfinden, wie schlau Krabben sind, wie sie auf Sinnesreize oder Umweltgifte reagieren oder wie sich Krabbenembryos im Ei entwickeln, untersucht man das erst einmal an gemeinen Strandkrabben, weil sie so leicht zu beschaffen und im Labor zu halten sind.
Sie ernähren sich von so ziemlich allem, was im Meer zu finden ist. Der Einfachheit halber zitiere ich mal Wikipedia: „Der Krebs ist in seiner Kost nicht wählerisch: Er frisst praktisch alles, was mit den Scheren überwältigt werden kann, zum Beispiel verschiedenste Weichtiere, Vielborster, Nesseltiere, Stachelhäuter, Fische und andere Krebstiere. Hartschalige Beutetiere wie Muscheln und Schnecken werden vorher mit der Knackschere aufgebrochen. Strandkrabben vertilgen auch Aas und pflanzliche Kost wie Seetang. Die Art ist sehr gefräßig und kann einen starken Einfluss auf die Populationsdichten der zu ihrem Beutespektrum zählenden Tierarten haben.“ Natürlich sind Strandkrabben auch Aasfresse und haben außerdem kannibalische Tendenzen. Überhaupt sind sie nicht sonderlich nett zueinander und verteidigen ihr kleines Revier mit großer Aggressivität. Hier an Venedigs Kanalstufen haben sie es auf den dicken Algenbewuchs abgesehen, den sie wie vielbeinige Kühe abweiden. Dabei achten sie tunlichst darauf, sich gegenseitig nicht in die Quere zu kommen. Jede Krabbe hält beim Fressen ziemlich exakt den gleichen Abstand zu allen anderen, was sehr geordnet und ein wenig ulkig wirkt. Da offensichtlich mehr Algen als genug für alle da sind, scheint die Konkurrenz nicht besonders groß und die Populationsdichte besonders eng zu sein. Schön für euch Strandkrabben!

Eine gemeine Strandkrabbe auf der Marmorstufe einer der vielen kleinen Treppen, die an Venedigs Kanälen direkt ins Wasser führen.

Carcinus maenas gilt übrigens als invasive Art. Durch den Menschen absichtslos als Trittbrettfahrer um den ganzen Globus herum verbreitet, bringt sie mit ihrer Widerstandsfähigkeit und Gefräßigkeit die Küstenökosysteme durcheinander. Im Gegensatz zu anderen bekannten Neozonen wie Hauskatzen oder Agakröten hat die Strandkrabbe jedoch genügend Fressfeinde. Nicht zuletzt den bereits beschriebenen Möwen schmecken sie ausgezeichnet. Gut so!

Allerdings kann sie sich gut wehren. Das merke ich, als ich eine aus dem Wasser fische, um ihre Anatomie genauer zu studieren: Sie hat einen ganz schönen Kniff, der mir ein unterdrücktes „Autsch!“ entlockt. Aber der echte Naturforscher kennt keinen Schmerz, also muss Madame Strandkrabbe eine Minute Modell sitzen, bevor sie weiter Algen mampfen darf. Hierbei fällt mir wieder einmal auf, wie unterschiedlich, also asymmetrisch zueinander, beide Scheren ausgebildet sind! Im Artikel „Der Crusher mit der harten Linken“ habe ich einige mehr oder weniger erhellende Gedanken dazu in die Tastatur gehackt.

Auch die Stadtwüste lebt

Unser Aufenthalt in Venedig währt nur ein paar Tage und wir sind in dieser Zeit primär mit kulturellen Erkundungen beschäftigt. Und doch haben wir in dieser völlig übervölkerten Kulturlandschaft und lebensfeindlichen Natursteinwüste kleine Wunder am Weges- und Kanalrand entdeckt. Unser Fazit aus dieser Erfahrung, und somit auch unsere Inspiration an die Leser, lautet: Natur ist überall und bestimmte Tiere setzen sich immer irgendwie durch. Möwen, Tauben, Mauergeckos, Wechselkröten, Ratten, Miesmuscheln und Strandkrabben sind die Schweizer Taschenmesser, die Tausendsassas unter den Küstentieren. Sie sind hart, anspruchslos, anpassungsfähig und nicht wählerisch in Kost und Logis. Es sind die Kosmopoliten unter den Tieren und ich bin überzeugt davon: Zusammen mit den Schaben werden sie uns alle überleben!

Zum Schluss wollen wir euch dieses witzige Foto eines Spinnenläufers nicht vorenthalten, den wir ebenfalls nicht unweit unserer Unterkunft an einer Hauswand entdeckten. Da wir die Art bereits im Artikel „Auf nächtlicher Pirsch in Kroatien – Kleingetier in Sukošan 1″ porträtiert haben, verweisen wir auf diesen, wenn ihr mehr über sie erfahren möchtet.

Spinnenläufer

Spinnenläufer mit Birte. Ja, das kitzelt.


Weiterführende Links

Venice Substructure Complex von Prof. John Roloff

Euscorpius – Occasional Publications in Scorpiology

Fallbericht über drei dokumentierte Skorpionstiche durch die Gattung Euscorpius

Die Sensibilität des Skorpions – Bionik bei der Entwicklung neuer Sensoren

Dieser Artikel erschien in den Kategorien: Creepy Crawlies, Europa, La Mere, Lebensräume, Mensch und Natur, Tierbeobachtungen

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