Mikroabenteuer, Naturbeobachtungen und Trekking für Leute mit Schlaubrille

Costa Rica – Die Gruppenreise 2022

Was ist neu?

Liebe Freunde

hiermit laden wir euch auf eine von Birte und Torsten organisierte Gruppenreise für Abenteurer und Bio-Nerds nach Costa Rica auf die Halbinsel Osa ein. Wovon reden wir hier?

  • Eine Fernreise in den tropischen Regenwald an der Küste eines DER Biodiversität-Hotspots auf dem Planeten. Eine absolut märchenhafte Region, in der tausende von Natur-Dokus und Teile der Jurrasic-Park-Filme gedreht wurden.
  • 2-4 Wochen entdecken, wandern, chillen, baden, tauchen (wer kann) und Naturwunder beobachten, die man sonst nur aus der Glotze kennt.
  • Dichter Primär-Regenwald mit tausenden von Pflanzen-Spezies. Mit Affen, Raubkatzen, Tapiren, Schlangen, riesigen Schmetterlingen, Krokodilen, Papageien, bizarren Käfern und bunten Fröschen.
  • Kilometerlange, wilde und nahezu leere Sandstrände (siehe Foto oben).
  • Eine reiche Unterwasserwelt mit Korallen, Meeresschildkröten, Haien, Delphinen und Buckelwalen.
  • Weder Luxus-Spa-Urlaub noch Hardcore-Survival-Trip. Wir lassen es alternativ und günstig, aber bequem und sicher angehen.

Wie helfen wir euch?

Wir:

  • organisieren die komplette Reise, organisieren alle Hotels und Transfers und helfen euch bei den Buchungen.
  • helfen euch vor Ort beim Geldabheben- und Umrechnen, dem Kauf einer Handy-Simkarte und anderem lästigen Kleinkram.
  • wissen, welche Impfungen ihr braucht, was ihr alles einpacken müsst und welche Kleidung und Ausrüstung ihr benötigen werdet.
  • kennen bereits ein kleines bisschen die Gepflogenheiten des Landes (NIEMALS eine Autotür zuschlagen! Nachts nur mit Taschenlampe aufs Klo! 🙂 )
  • spielen vor Ort eure Guides, wissen wo die tollsten Locations sind und kennen uns bereits ein bisschen mit der Tier- und Pflanzenwelt aus.

 

Wer kommt mit?

Alle Freunde von uns, die entspannt und lustig drauf sind, die Abenteuer und die Natur lieben. Die kein Problem damit haben, wenn es nachts unterm Dach raschelt und morgens der Affe die Frühstücksbanane klaut. Die es tolerieren, wenn Birte und ich auf einer Wanderung fünf Minuten vor jeder zweiten bunten Spinne stehenbleiben und erst einmal wild fotografieren und sie wissenschaftlich bestimmen müssen. Aktuelle Interessanten: Marlis (Biologin aus Hessen), Johanna (Biologin, Leipzig), Juli (Freundfisch aus Leipzig) Yvonne & Frank (naturbegeistertes Paar aus Niedersachsen), Andi (aus Hessen, war schon beim ersten Trip dabei) und die „Reiseleitung“ Birte und Torsten.

Wo geht es hin?

Costa Rica ist ein Staat in Zentralamerika, nah am Äquator, und gilt wegen seines vergleichsweise hohen Lebensstandards und der stabilen politischen Verhältnisse als „die Schweiz Mittelamerikas“. Das Land hat sich dem Öko-Tourismus verschrieben und über 25% seiner Fläche stehen unter Naturschutz. Die Halbinsel Osa liegt ganz im Süden auf der Pazifikküste, ist touristisch nicht überlaufen und bekannt für seine dichten Regenwälder. Unser Ziel sind zwei Orte auf Osa:

Das Mohagine Hostel in der Drake-Bucht.

Drake liegt an der Westseite von Osa, direkt am Meer. Gigantische Strände hier, Regenwald dort und dazwischen ein ehemaliges Fischerdorf mit kleinen Pensionen, einigen Kauflädchen und Restaurants. Vom Mohagine aus kommt man in 2 Minuten runter zum Strand, von der Terrasse unseres Lieblingsrestaurants aus kann man riesige Leguane und Geier beobachten, die sich tummeln. Das Hostel liegt direkt am Wald und hat einen wunderschönen Garten, der morgens von frechen Affen besucht wird. In der offenen Lobby hängen wir während des abendlichen Regens in Hängematten ab und genießen eiskaltes Bier, nachts schlafen wir in kleinen Holzhütten unter Mosquitonetzen… wenn wir nicht gerade auf nächtlicher Tierbeobachtung im Wald sind. Wir machen Selbstverpflegung und wenn wir nicht in einem der kleinen „Sodas“ essen, kochen wir in der offenen Hostel-Küche selber.

Die Küstenlinie ist landschaftlich wundervoll, die Strände nehmen kein Ende und es gibt tolle Wanderwege, auf denen man Nasenbären, seltenen Echsen und blauen Morpho-Faltern begegnet. Vor der Küste liegen die Cano-Islands, ein bekanntes Taucher-Ziel. Wer Tauchen doof findet, kann sich ein Kajak mieten und den Sierpe-Fluß erkunden. Aber Vorsicht: Keines der kleinen Krokodile rammen! 😉

Das Bolita Rainforest Hostel mitten im zentralen Regenwald von Osa

Auf der Ostseite der Halbinsel in der Nähe der Kleinstadt Puerto Jimenez erstreckt sich dichter Primärregenwald über hügeliges Land. Hier hat der schräge Aussteiger Ron jahrelang Holzbalken und Sanitär-Installationen per Hand einen kleinen Berg hoch schleppen lassen und ein winziges Öko-Hostel mitten in den Wald gebaut. Man schläft in kleinen Kabinen, die an einer Seite komplett offen sind, duscht unter freiem Himmel mit gesammeltem Regenwasser und kocht gemeinsam in der offenen Hostel-Küche. WG-Feeling im Dschungel-Camp. Der Wald rund um das Bolita legt noch einmal eine Nummer drauf. Ron hat eine größere Zahl kleiner gut beschilderter Wanderwege anlegen lassen, auf denen man den Regenwald noch einmal ganz neu erlebt. Tukane und Aras tummeln sich in den Baumkronen, Gürteltiere rascheln im Gebüsch und wenn es irgendwo die seltene Chance gibt, den scheuen Jaguar aus der Ferne zu sehen, dann hier.

Wann reisen wir?

Am schönsten ist die Natur in Costa Rica in der ersten Hälfte der Regenzeit zwischen Juli und August. Die Natur ist aus ihrem Trockenschlaf erwacht, der Wald ist grün und dicht und die Tiere haben ihren „Frühling“. Vögel bauen Nester, Schildkröten kommen zur Eiablage an den Strand und die Buckelwale kommen in diese Meeresregion, um ihre Kälber großzuziehen. Gleichzeitig regnet es noch nicht SO viel, dass es einem die Laune verdirbt: Die meiste Zeit über scheint die Sonne und Nachmittags und Abends gibt es den ein- oder anderen warmen Schauer.

Das aktuell angepeilte Reisezeitfenster geht vom 23. Juli bis zum 23. August, also ungefähr eine Juliwoche und etwas mehr als drei August-Wochen. Die exakten Tage können sich noch ändern.

Wer uns nicht die vollen vier Wochen begleiten will, kann uns natürlich auch vorher verlassen oder uns nachreisen. Wir werden die ersten drei Wochen in Drake und die letzte Woche im Bolita sein.

Wie reisen wir?

  • Nach Costa Rica fliegen wir (wahrscheinlich) von Berlin aus über Zürich direkt nach San José, der Hauptstadt Costa Ricas.
  • Ob wir von San José direkt weiter nach Drake Bay fliegen oder in Costa Ricas Hauptstadt ein, zwei Tage bleiben (oder diesen Aufenthalt auf der Rückreise anfügen), hängt zum einen von den Ankunftszeiten der Übersee-Flüge ab und dem mehr oder weniger problemlosen Anschluss an den Inlandsflug. Außerdem hängt es von euch ab, wie wichtig euch San José ist – das stimmen wir dann gemeinsam ab. Sollten wir in San José übernachten, dann werden wir das im Casa Lima tun, ein kleines, kultiges Hostel, das bekannt für seinen üppigen und ziemlich kitschigen Garten ist.
  • Von San José aus nehmen wir einen Inland-Flieger der Inlands-Fluggesellschaft „Sansa“ nach Drake. Dieser Flug ist sehr abenteuerlich, weil diese Fluggesellschaft einmotorige Cessnas verwendet. Am winzigen Flughafen von Drake (eine einzige Landebahn mitten im Wald) wird uns jemand vom Mohagine abholen und in das Dorf fahren.
  • In Drake bleiben wir zweieinhalb Wochen, erkunden die Küste und den Wald.
  • Dann verlassen wir Drake und reisen mit dem Bus, der auch von den Einheimischen genutzt wird, in den Osten der Insel. Das ist eine abenteuerliche Fahrt über Land durch den Dschungel nach Puerto Jiménez. Von dort geht es weiter – erst mit dem Taxi ins nahegelegene Dorf Dos Brazos und von dort aus eine halbe Stunde zu Fuß zum Bolita RainforestHostel.
  • Nach 5 Tagen Dschungelabenteuer im Bolita zieht es uns zurück nach Puerto Jimenez, wo wir unsere Reise mit ein, oder zwei Übernachtungen lang ausklingen lassen. In Puerto Jimenez kann man immer noch eine Menge machen, z.B. Delphine im Meer beobachten oder eine Rettungsstation für gerettete Tiere besuchen.
  • Zu guter Letzt geht es dann die ganze große Tour zurück: Eine Sansa-Chessna bringt uns von Puerto Jiménez nach San José, je nach Anschlussmöglichkeit eine dortige Übernachtung oder nicht und dann nehmen wir den Übersee-Flug über Zürich zurück nach Berlin.

 

Was kostet das?

Man kann diese komplette, 4-wöchige Reise im extremen Spar-Modus für 2300,- € unternehmen, allerdings würden wir dazu raten, eher 2700 – 3000,- € pro Person anzusparen. Wir haben die aktuellen Preise noch nicht recherchiert, aber die grobe Schätzung lautet ungefähr so (Zahlen gerundet):

  • Übersee-Flug Berlin-San Jose hin und zurück: 870,- €
  • 2 x Übernachtung Casa Lima (San Jose): 40,- €
  • Beiden Inlandsflüge zusammen: 250,- €
  • Reiserücktrittsversicherung: 100,- €
  • 21 Tage Mohagine-Hostel: 630,- €
  • 8 Tage Bolita Rainforest Hostel: 120,- €
  • macht insgesamt 2010.- €
  • Der Rest sind gebuchte Touren, Eintrittsgelder, Lebenserhaltungskosten wie Essen, kleinere Transportkosten, Handy-Simcard usw.

Zeitplanung bis zum Trip?

Bis Oktober solltet ihr euch entschieden haben. Was wir nicht so cool finden, sind ewige Wackelkandidaten, die „erst einmal kucken müssen“, also überlegt es euch gut und lasst uns dann gemeinsam Pläne schmieden! Darüber hinaus legen wir euch die folgende Planung ans Herz:

  • Bis Oktober ’21: Entscheiden, ob ihr dabei seid und verbindlich zusagen.
  • Bis November ’21: Geld für Flug ansparen und Entscheidung über Mitreisedauer treffen.
  • November ’21: Ihr seid eingeladen! Gruppenwochenende in Leipzig zum gegenseitigen Kennenlernen und zum gemeinsamen Buchen der Flüge (denn das ist kompliziert, soviel Geld können wir leider nicht vorlegen)
  • Dezember ’21: Zahlung der Zimmer an uns, wir buchen für euch.
  • Zwischen Dezember ’20 und Februar ’21: Buchung der Inlandsflüge über das Mohagine-Hostel, gemeinsame Bezahlung über Birte/Torsten.
  • Im Frühjahr ’22: Reisedokumente auf den aktuellen Stand bringen!
  • Bis Mai‘ 22: Nötige Ausrüstung beschaffen und auch mal testen. Dieser Artikel hilft, ist aber auch sehr Torsten-spezifisch. Besonders wichtig sind Schuhwerk, Kleidung und der wasserdichte Rucksack
  • Bis Juni ’22: relevante Impfungen nachholen
  • Bis Juli‘ 22: Reisekasse von min. 800 € ansparen, nötigen Kleinkram beschaffen

 

 

 

Wenn ihr mehr über unser erstes Costa Rica-Abenteuer erfahren wollt, schaut euch mal unsere Filme und Blogartikel an!

Wir freuen usn auf euch,
Birte und Torsten